PFAS–Check Schweiz
Auswirkungen von PFAS–Ewigkeitschemikalien  auf Mensch und Umwelt sowie nachhaltige Alternativen

TFA in Schweizer Brot und Wein

Kurzbeschreibung der Studie

In der Westschweiz wurden in Supermarktproben von Brot und Wein durchgängig Rückstände von Trifluoressigsäure (TFA) gefunden; im Wein 11–150 µg/kg, im Brot 29–130 µg/kg. Auch Bio-Produkte waren betroffen. Die Werte liegen im Schnitt etwa 50% unter ähnlich untersuchten EU-Produkten.

Anzahl Proben

Untersucht wurden mehrere Weine und mehrere Brote aus gängigen Supermärkten. In allen analysierten Proben wurde TFA nachgewiesen , einschliesslich Bio‑Produkte. Es wurde keine exakte Anzahl der untersuchten Proben genannt

Probenorte

Die Proben stammten aus Supermärkten in der Westschweiz (Romandie).

Messwerte

Wein 11–150 µg/kg; Brot 29–130 µg/kg. Im Mittel lagen die Werte etwa 50 % unter Befunden aus vergleichbaren europäischen Untersuchungen.

TFA-Grenzwerte

TFA ist in der Schweiz und in der EU derzeit nicht spezifisch reguliert. Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) nennt 0,03 mg/kg Körpergewicht als Richtwert, die gemessenen Lebensmittelwerte liegen darunter. Besonders sensible Gruppen (Schwangere, Kleinkinder) könnten potenziell stärker gefährdet sein.

Kritische Bewertung

Die Untersuchung zeigt eine flächige Nachweisbarkeit von TFA in ausgewählten Alltagsprodukten, ist aber nicht repräsentativ für die gesamte Schweiz. Die fehlende Angabe der exakten Probenzahl und ‑auswahl begrenzt die Übertragbarkeit.

Quelle

https://www.srf.ch/news/dialog/pfas-chemikalie-ewigkeitschemikalien-in-schweizer-brot-und-wein-gefunden