PFAS–Check Schweiz
Auswirkungen von fluorierten Chemikalien (PFAS) auf Mensch und Umwelt sowie fluor- und PFAS-freie Alternativen

PFAS im Kanton Wallis

Kurzbeschreibung der Untersuchung

Laut Walliser Behörden ist die Belastung voraussichtlich nicht auf einzelne Orte begrenzt. Mehrere Standorte sind bereits bestätigt, weitere Flächen stehen unter Verdacht. Genannt wird u. a. die ehemalige Tamoil-Raffinerie in Collombey-Muraz als Beispiel für einen belasteten Ort.

Standorte

  • Mindestens 29 Standorte sind laut Bericht mit PFAS belastet.
  • Bis zu 187 Flächen könnten betroffen sein.

Genannt bzw. beschrieben werden u. a. folgende Orte/Regionen im Wallis:

  • Collombey-Muraz (ehemalige Tamoil-Raffinerie)
  • Stockalperkanal
  • drei Teiche im Chablais

Einschätzung

  • Das Wallis rechnet bis 2045 mit Sanierungskosten von rund 1 Milliarde Franken.
  • Es gibt bereits bestätigte belastete Standorte (mindestens 29) und Verdachtsflächen (bis zu 187).
  • Im Stockalperkanal sowie in drei Teichen im Chablais sind Baden und Fischen bereits eingeschränkt.

Fazit

Neben bereits bestätigten belasteten Standorten könnten zahlreiche weitere Flächen betroffen sein. Die erwarteten Kosten (bis 2045: rund 1 Milliarde Franken) unterstreichen die Dimension der Sanierungsaufgabe. Für die Bevölkerung sind zudem bereits Nutzungsaspekte (z. B. Baden/Fischen) in einzelnen Gewässern relevant.

Quelle

Webseite: https://www.tagesanzeiger.ch/pfas-im-wallis-sanierung-kostet-bis-2045-eine-milliarde-359424205467

Publiziert: 12.05.2026